Interview – Coaching Düsseldorf – Coach Jo Katrin Kristof

Jo Kristof_2014_Porträt

Jo Katrin Kristof

0211 / 87 56 63 24
0179 / 8 94 60 36

PROFIL

WEBSITE

BLOG

Business-Coach, Life-Coach

linkedintwitter

WIE BIST DU ZUM COACHING GEKOMMEN?

Ich hatte das Glück, als HR Manager in Unternehmen zu arbeiten, die sich schon sehr früh mit dem Thema Coaching für Fach- und Führungskräfte auseinandergesetzt haben. Ich durfte unter anderem ein Programm mitgestalten, in dem flächendeckend Coaching für Führungskräfte angeboten wurde. Dadurch konnte ich sehr gut beobachten, wie intensiv sich die Führungskräfte durch das Coaching entwickelt haben, wie sie stärker und selbstbewusster ihre Führungsrolle übernommen haben. Das hat mich nachhaltig beeindruckt und mir gezeigt, welchen Mehrwert Coaching bringen kann.
Daneben habe ich auch einige heftige und unangenehme Veränderungsprozesse in Unternehmen begleitet. Auch hier konnte ich sehr gut erkennen, welche Wirkung es haben kann, wenn Menschen in schwierigen Situationen professionell begleitet werden. Und ich konnte erleben, dass meine persönliche Art und Weise, die Mitarbeiter und Führungskräfte zu beraten und zu begleiten, auf sehr positives Feedback gestoßen ist.
Das alles hat mich in meiner Überzeugung gestärkt, selbst als Business Coach tätig zu werden.

WO LIEGEN DEINE COACHING-SCHWERPUNKTE?

Meine Schwerpunkte liegen eindeutig im Bereich Business Coaching, d.h. im Coaching im beruflichen Kontext. Das kann entweder ein Coaching sein, dass durch den Arbeitgeber unterstützt wird, oder aber ein Coaching, in dem eine Fach- oder Führungskraft aus privater Initiative ein berufliches Thema bearbeiten möchte.
Grundsätzlich biete ich Einzel-Coaching, Team-Coaching, Workshops und Beratung zu den Themen Rolle als Führungskraft, Umgang mit Veränderungen, Kommunikation & Zusammenarbeit, und – als etwas exotischeren Schwerpunkt – berufliche Fragestellungen in deutsch-französischen Konstellationen an. Ich habe selber lange in Frankreich gearbeitet bzw. in Unternehmen, deren Tätigkeit eng mit Frankreich verknüpft war, so dass ich selbst erfahren konnte, welche großen kulturellen Unterschiede es gerade in Bezug auf das Thema Führung gibt.

WER SIND DEINE KUNDEN?

Meine Kunden sind Fachkräfte, die komplexe Projekte und Themen managen, Führungskräfte der unteren und mittleren Führungsebene sowie Nachwuchsführungskräfte bzw. “frisch-gebackene” Führungskräfte, die sich mit ihrer neuen Verantwortung auseinandersetzen wollen.
Wie oben erwähnt habe ich dazu noch den Schwerpunkt deutsch-französisches Coaching, viele meiner Kunden arbeiten daher in deutsch-französischen Umfeldern, sei es als deutsche Führungskraft, die ein Team in Frankreich leitet oder umgekehrt, oder sei es die Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Managern. Hier geht es vor allem um die kulturellen Unterschiede in Bezug auf das Thema Führung.
Ich arbeite branchen-übergreifend, z.B. in Produktionsunternehmen genauso wie im Handel oder im Dienstleistungssektor. Wichtiger als die Branche ist aus meiner Sicht die Frage, ob “die Chemie stimmt”.

WIE SIEHT EINE TYPISCHE, ERSTE SITZUNG BEI DIR AUS?

Ich fange lieber etwas früher an, nämlich beim 1. Kennenlernen. Hier geht für beide Seiten darum, unverbindlich zu prüfen, ob “die Chemie stimmt” und ob das (grobe) Thema grundsätzlich für ein Coaching geeignet ist (oder ob vielleicht eine andere Beratungsform besser passt). Und natürlich geht es auch darum festzustellen, ob ich der richtige Coach für dieses Thema bin. Die gegenseitige Vertrauensbasis muss da sein.
Nachdem dann alle vertraglichen Rahmenthemen geklärt sind und die Entscheidung für die Zusammenbeißt auf beiden Seiten gefallen ist, dann starten wir mit der 1. Sitzung.
Hier wird erst einmal sehr viel geredet. Und zwar vom Klienten. Ich stelle viele Fragen, damit wir das Thema das Coachings genauer heraus arbeiten können. Und damit wir uns der Frage widmen können, was der Klient mit dem Coaching erreichen möchten. Das Ziel muss definiert und festgehalten werden. Konkret geht es um die Frage, was für den Klienten nach dem Coaching anders sein soll.
Und wenn wir das sauber und klar herausgearbeitet haben, und der Klient 100% sagen kann, dass das SEIN Ziel ist, dann ist die 1. Sitzung auch meistens schon rum :-)
In den darauf folgenden Sitzungen arbeiten wir dann konkret mit Coaching-Methoden an dem Weg, dieses Ziel zu erreichen. Welche Strategie findet der Klient für sich? Wie kann das umgesetzt werden? Was möchte er konkret tun, um sein Verhalten zu ändern?
Zwischen den Sitzungen ist der Klient in der Verantwortung, diese einzelnen kleinen Veränderungsschritte umzusetzen. Wir nutzen die Sitzungen dann sehr viel für Reflexion darüber, was wie funktioniert hat, was sich geändert hat, was noch besser werden soll usw. Ein stetiges und kontinuierliches Ranarbeiten an das Coaching-Ziel.
In der letzten Sitzung wird dann noch einmal abschließend reflektiert, wo der Klient sich in Bezug auf das gesetzte Ziel sieht. Und was eventuell noch erforderlich ist, um die Verhaltensänderung nachhaltig und dauerhaft umzusetzen. Und es geht natürlich auch darum, die gemeinsame Zusammenarbeit zu reflektieren und Feedback von dem Klienten zu erhalten.

EIN PAAR EHRLICHE WORTE ÜBER DICH

Ich arbeite immer mit Humor und manchmal auch provokativ. Ehrlichkeit, Zurückspiegeln dessen, was ich wahrnehme und den “Finger in die Wunde legen” gehört dazu. Gleichzeitig bin ich empathisch und ergebnisorientiert und verliere das Ziel nicht aus den Augen.
Ich liebe meine Arbeit als Coach und bin immer wieder begeistert von den Ressourcen und Kräften, die meine Klienten aktivieren können, um ihr Ziel zu erreichen. Und ich freue mich immer wieder, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, die Handlungskompetenz meiner Klienten zu stärken.