Manch Coaching- und Berater-Kollege wähnt das Wort “Wertschätzung” bereits auf der Liste der zur Wahl stehenden Unworte des Jahres 2014 – mit guten Aussichten auf den Sieg!

Manch Coaching- und Berater-Kollege wähnt das Wort “Wertschätzung” bereits auf der Liste der zur Wahl stehenden Unworte des Jahres 2014 – mit guten Aussichten auf den Sieg!

Meiner persönlichen Einstellung nach unverständlich, dann aber auch schon fast wieder logisch! Ich weiß es doch aus meiner eigenen Arbeit, dass die Nennung zu sicht- und hörbaren Unmutsäußerungen bei nicht wenigen Führungskräften führt. Das aber nur, weil Wertschätzung aus Unwissenheit über die grundlegenden Werte und Antreiber gar nicht gelebt werden kann. So wird also etwas gepriesen, versprochen und eingefordert, was mit etwas Übung ganz leicht gelingen würde. Das ist die Erfahrung unserer Coaches aus Mönchengladbach!

Was das jetzt z.B. mit Loben zu tun hat?!!

Eines von 16 grundlegenden Bedürfnissen ist das Streben nach sozialer Zugehörigkeit: Lob und Bestätigung sind dabei für einige Menschen Gradmesser für die soziale Akzeptanz und Zugehörigkeit.

Die empirische Forschung unterscheidet dabei in drei Gruppen: Eine ganz kleine Gruppe strebt so stark danach, dass sie ohne die Bestätigung von außen (Lob) total verunsichert ist – immer! Die große Gruppe betrachtet die Bestätigung als richtungsweisend nach dem Motto „ok, ich bin auf dem richtigen Weg“ und kann, je älter er oder sie wird, hin und wieder ganz darauf verzichten. Die dritte, kleine Gruppe wiederrum ist so von sich selbst überzeugt, dass ein Lob sogar kontraproduktiv sein kann im Sinne von „was will der/die mir denn erzählen, ich weiß doch, was ich kann“.

Ob also ein Lob zeitnah, konkret, öffentlich oder nicht öffentlich etc. sein sollte, hängt von der Persönlichkeit ab, die es erhalten soll. In unseren Workshops lernen Führungskräfte daher, dass sowohl ihre eigene Persönlichkeit als auch die Persönlichkeit der Mitarbeiter die Schlüssel zum Erfolg sind. Sie lernen zu verstehen, warum es im Führungshandeln (bei Lob- und Kritik-Gesprächen oder Zielvereinbarungsgesprächen oder der Kommunikation von Veränderungen) keine universelle Lösung für alle gibt und wie sie mit Individualisierung mehr Motivation und Leistungsbereitschaft erreichen können.

Ohne Übertreibung kann ich sagen, dass die Kenntnis dieser 16 grundlegenden Bedürfnisse die größte Bereicherung in meinem Leben darstellt. Nicht nur weil ich jetzt weiß, wie ich mich von meinem Zwilling klar unterscheiden kann. Ich habe eine gute Bedienungsanleitung für mich selbst und vorallem im Coaching für meine Klienten.  Mit diesem Wissen über menschliche Motivation gelingt es wesentlich effektiver, Gesprächspartner einzuschätzen, bisweilen schwierige Gesprächspartner zu öffnen oder Konflikten vorzubeugen.

Wenn Sie oder SIE Interesse an mehr Informationen haben, freue ich mich auf Ihre Anfrage. monika.janzon>at<charakterreich.de oder 02166/ 55 53 753

Monika Janzon - Coach Mönchengladbach

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