Was wir von Fröschen lernen können

Was wir von Fröschen lernen können

Auch wenn die Geschichte nicht von mir stammt – sie passt perfekt zum Thema Coaching bei persönlichen Änderungen.

Version 1: Ein Frosch sitzt in einem kleinen Becken mit frischem kaltem Wasser. Er fühlt sich wohl, ihm geht es gut. Plötzlich schüttet jemand ein Glas kochendheißes Wasser über ihn. Was macht er? Mit einem großen Satz verlässt er schlagartig sein wohliges Domizil und springt davon.

Version 2: Der Frosch sitzt wieder in seinem Becken mit kaltem Wasser. Das Behältnis steht auf einem Ofen. Sukzessive wird die Temperatur des Wassers um jeweils ein halbes Grad erhöht. Was macht der Frosch? Er bleibt sitzen und verreckt elendig.

Was will uns diese Geschichte sagen?

Schlagartige Änderungen im außen führen oft zu großen Reaktionen bei uns selber. Vielleicht kosten sie uns Überwindung, doch Zeit zu grübeln bleibt uns nicht. Wir müssen schnell reagieren und wagen den Sprung ins Ungewisse. Kleine, unbedeutende Änderungen werden gemessen an dem Zustand vor der letzten Änderung. Der Vergleich fällt gering aus, daher müssen wir nicht reagieren und verharren. Noch ist es ja nicht so schlimm. Jedes halbe Grad mehr, jede kleine Frustration, jedes mit Verlust abgeschlossene Projekt, jedes halbe Kilo zusätzlich ist noch keine echte Bedrohung, gemessen am Zustand davor. Wir fühlen uns immer noch sicher und verändern nichts. Ist es dann kurz vor zwölf, sind wir so matt und kraftlos, dass wir den großen Sprung hinaus nicht mehr schaffen.

Coaching setzt da an, die kleinen Zwischenschritte aufmerksam wahrzunehmen und Gegenmaßnahmen frühzeitig einzuleiten. Ich freue mich auf ein Coachinggespräch mit Ihnen in Stuttgart.

Heidi ProchaskaCoach Stuttgart

Recent Comments
  • Eine tolle Geschichte und ein wirklich passender Vergleich.

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